Newsletter vom 3. Oktober 2007
Attraktive Umsetzung des Hauswirtschaftsunterrichts an den Kantonsschulen gefordert
Am Montag wurde im Kantonsrat ein dringliches Postulat von Anita Simioni (FDP), Markus Späth (SP, LKM-Präsident) und Esther Guyer (Grüne) zum obligatorischen Hauswirtschaftsunterricht eingereicht: Die vom Kantonsrat vor wenigen Wochen beschlossene Wiedereinführung der so genannten «Husi» soll auf neuartige und attraktive Weise umgesetzt werden. Die Regierung wird aufgefordert, die Internatskurse für Klassen mit Französisch in der Romandie, für Klassen mit Italienisch im Tessin durchzuführen und die jeweilige zweite Landessprache als Unterrichtssprache vorzusehen. Alle Zürcher Gymnasiasten würden so Gelegenheit erhalten, während drei Wochen in die Welt der zweiten Landessprache einzutauchen und alltagsnah und praxisorientiert bei muttersprachlichen Lehrkräften Französisch zu lernen (Immersionsunterricht): Die Schülerinnen und Schüler könnten so beim Kochen, Waschen und Haushalten gleichzeitig ihre Sprachkenntnisse vertiefen. Die skizzierte Lösung würde die zweite Landessprache auf elegante und kostenneutrale Weise gezielt aufwerten und damit ein staatspolitisches bedeutsames Signal aus Zürich an die übrige Schweiz aussenden. Das Postulat regt zudem an, das «Obli» zumindest teilweise in die Ferien zu verlegen. Die Chancen stehen gut, dass das Postulat überwiesen und bei der Konkretisierung der Hauswirtschaftskurse berücksichtigt wird.
Das Postulat im Wortlaut kann unter
http://www.lkmzh.ch/pages/dokumente/2007.php
heruntergeladen werden.